Kunst und Kultur im Skulpturengarten

Auf einer Ausstellungsfläche von 4.500 Quadratmetern können Sie bei uns figürliche Plastiken in unmittelbarer Nähe vom Deutschen Gartenbaumuseum auf sich wirken lassen. Unter dem Leitmotiv „Zeitfiguren Figurenzeiten“ präsentieren sich Ihnen 22 Bronzefiguren. Diese sind umgeben von hohen geschnitten Hecken, die museumsähnliche Räume schaffen. Das Pflanzkonzept unterstützt die Intention des Ausstellungskonzepts und schafft so die Verbindung zwischen Kunst und Garten.

Zeitfiguren Figurenzeiten

Der Skulpturengarten der ega erstreckt sich auf einem Areal zwischen den beiden ehemaligen Festungstürmen der Cyriaksburg einerseits sowie der Wasserachse und dem Deutschen Gartenbaumuseum andererseits. Unter dem Leitmotiv „Zeitfiguren Figurenzeiten“ erleben die Besucher des egaparks seit 2008 dort eine besondere Auswahl von Plastiken in der Dauerausstellung.

Mit den Heckenräumen erhält jede der 22 präsentierten Bronzefiguren einen eigenen Ausstellungsraum. So können Sie besser als einzelnes Kunstwerk wahrgenommen werden. Auch die ruhige und zurückhaltende Bepflanzung der Räume mit monochromen bodendeckenden Stauden sorgt für eine angemessene Atmosphäre und hebt die Plastiken hervor. Das Farbkonzept ändert sich von weiß, beginnend am Sternwarteturm, über grün-gelb und grün bis zum blauen Garten am Aussichtsturm.

Der Bereich außerhalb der Museumsräume ist maßgeblich durch ein Band von über 500 Pfingstrosen geprägt, dass den Skulpturengarten durchzieht. Trockenverträgliche Stauden zieren das Kiesbett entlang des Gartenbaumuseums bis zur Waidmühle. Hier kommen viele trockenheitsliebende Arten wie Lavendel und Wolfsmilcharten zum Einsatz. Die Westseite zur Wasserachse beginnt mit niedrigen Steingartenstauden im Bereich des Hochbeetes. Hier wachsen frühblühende Stauden, wie Adonisröschen, Prophetenblume, Kuhschelle, Steinbrech und Felsenblümchen. Diese sind in den Gebirgszonen unserer Welt beheimatet. Daran schließt sich eine Pflanzung aus Astern, Herbstanemonen und Gräsern an, die vor allem im Spätsommer und Herbst spannende Akzente setzt.

Banner 1
Banner 2
Banner 3

Gastkünstler im Skulpturengarten

Seit der „iga 61“ waren auf dem Cyriaksgelände zahlreiche der seinerzeit führenden Vertreter der figürlichen Plastik mit Arbeiten präsent. Beim Gang durch den egapark begegnen dem Besucher an oft scheinbar versteckten Standorten Werke vieler Künstler. So finden Sie bei uns etwa Werke von Fritz Cremer, Waldemar Grzimek, Walter Arnold, Heinrich Drake oder Christa Sammler. Im Laufe der Jahre ist die Skulpturensammlung des egapark auf über 70 Objekte angewachsen.

Das angrenzende Ateliergebäude ist derzeit an den ega-Gastkünstler Karsten I. W. Kunert vermietet.