Gräser im egapark

Mit etwa 10.000 Arten sind Gräser eine der größten Familien innerhalb der Blütenpflanzen. Bestaunen Sie die Welt dieser Gewächse in unmittelbarer Nähe zum Sternwarteturm und dem Japanischen Garten. Die Vielseitigkeit in Größe, Farbe und Form kommt im Gräsergarten erst im Spätsommer und Herbst richtig zur Geltung. Unter den angrenzenden Rosenpergolen finden Sie den perfekten Ort, um dem Rauschen der Gräser im Wind zu lauschen!

Süßgräser - älteste Nutzpflanzen!

Das deutsche Wort Gras geht mit großer Wahrscheinlichkeit auf die sehr alte indogermanische Silbe „ghr“ zurück. Deren Bedeutung „wachsen“ findet man heute noch im englischen Wort „grow“. Botanisch sind alle im Deutschen als Gras bezeichneten Pflanzen der Gruppen der Süßgräser (Poaceae) zuzuordnen. Die Süßgräser gehören zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen. Alle Getreide, wie Weizen, Hafer, Hirse, Mais und Reis sind Süßgräser. Als Grundnahrungsmittel sowie indirekt als Viehfutter sind die Körner der Getreide heute die Ernährungsgrundlage der Menschheit.

Unabhängig von ihrem Nutzwert verschönern Gräser als attraktive Zierpflanzen moderne Gräsergärten wie den im egapark Erfurt. Die leuchtenden Farben und auch die Eleganz ihrer Gesamterscheinung machen Gräser zu einem perfekten Partner für blühende Stauden, Bäume und Sträucher. Von Riesen wie dem stattlichen Pampasgras oder dem Chinaschilf bis zu kleinsten Bodendeckern wie dem Bärenfellgras reicht das Größenspektrum. Die Farbpalette umfasst alle denkbaren Farbtöne von grün über blau zu gelb und rot. Manche Sorten schmücken sich zudem noch mit Längs- oder Querstreifen in auffälligen Farbnuancen.

Gräser bieten auch besondere Reize für unsere Sinne. Die sanft im Wind wiegenden und geradezu singenden Grashalme schaffen eine beruhigende, harmonische Atmosphäre. Mit ihren filigranen Halmen lockern Sie auch strenge Gartensituationen auf und sorgen auf einfache, natürliche Weise für bewegte Licht-Schatten-Spiele – besonders schön zu sehen im Gegenlicht.

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Gärtnertipps zum Anlegen eines Gräsergartens

Bevor Sie einen Gräsergarten anlegen lohnt es sich vor der Pflanzung zu überlegen, welche Wirkung durch die Gräser gewünscht wird. Sollen mit einigen wenigen großen Solitärgräsern Akzente gesetzt werden oder soll ein bewegter Hintergrund für blühende Stauden und Kleingehölze geschaffen werden? Bevorzugen Sie eine pflegeleichte flächige Pflanzung oder eher attraktive Grasvorhänge über einer Mauerkante oder sogar Gräser als Kübelpflanzen?

Allgemein sind Gräser sehr pflegeleicht und kommen mit trockenen, heißen Sommern wie auch mit kalten Wintern gut zurecht. Die trockenen Halme sehen gerade über den Winter sehr dekorativ aus. Sie werden deshalb erst im Frühjahr zurückgeschnitten oder einfach nur abgepflückt. Außerdem bilden die Horste einen natürlichen Winterschutz für die Pflanzen. Gräser wie „Carex morrowii“ oder „Carex buchananii“ bezaubern zudem im Winter durch ihr grünes bzw. rotbraunes Laub. Andere Gräser sind eher Schmuckpflanzen und zeigen ihre Schönheit auch in den heißen und trockenen Tagen des Sommers. Zu ihnen zählen das Pfeifengras und das Lampenputzergras.