Gartenerlebnis

Weit mehr als eine halbe Million Besucher kommen jedes Jahr in den egapark, der zu den besucherstärksten touristischen Zielen in Thüringen gehört. 2021 öffnen sich die Türen unseres Geländes für die Bundesgartenschau in Erfurt als eine der zwei Ausstellungsflächen. Mit der Bundesgartenschau wird der egapark noch grüner, bunter und vielschichtiger – ein richtiger (M)egapark! Neu gestaltete Höhepunkte überall im Park, allen voran das einzigartige Wüsten- und Urwaldhaus Danakil, lassen den Park zu einem Garten der unendlichen Erlebnisse werden. Wir freuen uns auf Sie!

Grüner Erlebnisrundgang

Zum Grünen Erlebnisrundgang gehören mehrere Stationen, die über die reine gärtnerische Präsentation der egapark-Themengärten hinausgeht.
 
Auf dem Rundgang entdecken die Besucher die Natur und Naturphänomene auf verschiedene Weise. Die sogenannte „Via Regia", die am Haupteingang den Einstieg in den Erlebnisrundgang bildet, führt direkt zur Station GärtnerReich. Auf spielerische Art und Weise wird hier den Besuchern neben der Gartenbautradition Erfurts auch das Gartenjahr selbst nahegebracht. Das Angebot richtet sich nicht nur an Familien mit Kindern und Jugendlichen, sondern an Zielgruppen aller Altersklassen.
 
Anschließend geht es ins Danakil, wo der Besucher sich auf die Spur des Wassers zwischen Wüste und Urwald begibt. Die Klimaringe und der Klimawald im Außenbereich bilden die Fortsetzung des Rundgangs und bieten die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der Natur in den verschiedenen Klimazonen. Fortgeführt wird der Rundgang mit dem Betreten des Erlebniszugangs egapark - Deutsches Gartenbaumuseum.
 
Mit dem Verlassen des Deutschen Gartenbaumuseum kommen die Gäste direkt in den Wissenswald, der unmittelbar an die Räume des Museums grenzt. Während der Durchquerung des Wissenswaldes erlebt der Besucher die verschiedenen Perspektiven von Flora und Fauna. Zurück auf der „Via Regia“ gelangt man zum Ausgangspunkt oder in andere Teile des Parks.

Tagen und Feiern

An 365 Tagen im Jahr kommen nicht nur Blumen- und Pflanzenbegeisterte auf ihre Kosten. Musikliebhaber, Theater- und Tanzfreunde, Filmfans, Kulturaffine und Ruhesuchende aller Generationen finden im egapark ein passendes Angebot. Zahlreiche große und kleine Veranstaltungen, thematische Führungen sowie großartige Bildungsangebote im Grünen Klassenzimmer komplettieren die breite Palette.

Interessant sind auch die verschiedenen Plätze für individuelle Feiern, Tagungen und Kongresse. Ob standesamtliche Trauung, rauschendes Hochzeitsfest, Mitarbeiterfeier unterm Sternenhimmel oder Kongress zu grünen Themen - im egapark gibt es die geeignete Location. Sprechen Sie uns an!

Impulsgeber

Ein bunt duftendes Blüten-Meer in allen Farben des Regenbogens, das Gras der weiten grünen Wiesen unter den Füßen spüren, sich des Schattens unter gewaltigen Bäumen erfreuen, die Welt der Pflanzen in ihrer unendlichen Vielfalt erleben, Unbekanntes aufspüren, Klassiker neu entdecken, Hallenschauen genießen. Der Garten Thüringens ist Schauplatz dessen, wovon Blumenliebhaber träumen. Saftig grüne Flächen, bunt gemusterte Terrassen mit Frühblühern und große, kraftvolle Stauden in eleganten Farben. Im egapark warten beeindruckende Schaugärten darauf, bestaunt zu werden

  • Es ist das Markenzeichen des egaparks und gleichzeitig Europas größtes ornamental bepflanztes Blumenbeet. Das große Blumenbeet ist blühender Blickfang und bunte Begrüßung, wenn Sie den Garten Thüringens betreten. Typisch sind die Farbabstufungen in harmonischer Formgebung, die durch Frühjahrs-, Sommer- und Herbstflor vertreten werden. Während das Blütenjahr fortschreitet, verliert das Blumenbeet nichts von seiner Schönheit: Stiefmütterchen in verschiedenen Größen bilden eine Basis und machen im Sommer für die Dahlien Platz. Während sich einige Sommerblumen erst später entwickeln, stehen andere direkt in Blüte. Salbei, Löwenmäulchen und Schmuckkörbchen ziehen Gäste jeden Alters in ihren Bann und locken Hummeln, Bienen und andere Insekten an. Ab September tragen verschiedenste Gräser und die schwarzen Knöpfe des Sonnenhuts zur Anmut der Herbstbepflanzung bei.

  • Gehen Sie auf Tuchfühlung mit prächtigen Blüten und Schmetterlingen. Die große Staudenschau an der Wasserachse erstreckt sich auf 6.000 Quadratmetern. Seit 1961 finden sich hier die Moden der Staudenkombinationen. Üppige Pflanzen, die der Trockenheit strotzen und dabei Urlaubsgefühl vermitteln: Die Staudenfläche, eingerahmt von kräftigen Hecken, zeigt silberfarbige, feinlaubige Arten blütenreicher Steppen. Wer mediterranes Flair sucht, wird hier fündig. Durch das geschwungene Rasenband inmitten der Schau können Sie in die Pflanzung eintauchen und Wachsen und Vergehen aus nächster Nähe beobachten.

  • Die Rose gilt als Höhepunkt jeder Gartenschau ist sie doch der Hingucker in Parks und heimischen Gärten. Die Umgestaltung des bestehenden Gartens zeichnet sich durch klare Linien aus: Kleinteilige Flächen wurden reduziert und neue Strukturen geschaffen. Stauden in weiß und grün bilden den Hintergrund, vor dem die Rose zum Strahlen kommt. Freuen Sie sich auf 1.7000 Quadratmeter Pflanzflächen Rosen und Stauden, untermalt von 20.000 Zwiebelblumen. Die Präsentation gliedert sich in verschiedene Themen, wie moderne Rosenverwendung, Züchtungen aus der DDR, Duftrosen, bienenfreundliche Rosen, Sorten für den Halbschatten und einen mediterranen Rosengarten.

  • Der Sommer gehört der Dahlie, die in den Sommermonaten und im Herbst in voller Blüte steht. Die Königin der heißen Monate stammt aus Mexiko und Guatemala. Zur Bundesgartenschau werden 290 Sorten aller 15 Klassen präsentiert. Die Klassifizierung der Dahlie erfolgt nach ihrer Blütenform. Sie begeistert in jeder Hinsicht mit ihrer Vielfalt. Die Farbpalette könnte breiter nicht sein: weiß, orange, rosa, purpur oder dunkelrot. Die Dahlie blüht einfarbig, mehrfarbig, mit Farbverläufen oder marmoriert, ist langgezogen oder kugelrund, aber stets eindrucksvoll. Begleitet von Gräsern, Eukalyptus und Elefantenohr entfaltet sie ihre volle Pracht. 

  • Inspiration rund um den Garten und dessen Gestaltung bieten die Gartenideen. Unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ werden auf 4.500 Quadratmetern in mehreren Parzellen eine Vielzahl aktueller Themen behandelt: Upcycling, Leben auf kleinstem Raum, Insektenvielfalt und der Blick in die ferne Zukunft. Im Garten „Leben und Gärtnern auf kleinstem Raum“ wird minimalistisches Leben im Tiny House präsentiert. „Blumenkraft“ zeigt essbare Pflanzen, „Bauhaus für Insekten“ kreative Modelle für Naturgärten und in „1000 Gärten, 1000 Arten“ stellen sich im wöchentlichen Wechsel die Landesverbände vor. Kleingarten-Fans finden in den Gartenideen eine Ausstellung zur Geschichte der Laube. Der MDR-Garten ist nicht nur Drehort zur gleichnamigen Sendung, sondern lädt auch zum Austausch mit Experten ein.

  • Dieser Garten ist ein wertvolles Erinnerungsstück an die frühere iga: Entstanden ist er im Dezember 1961 auf dem Plateau des Südhangs nach Entwürfen von Erhard Stefke in Abstimmung mit dem iga’61-Gestalter Reinhold Lingner. Auf 670 Quadratmetern steht die Lilie als Teil der Gärtnerischen Ausstellungsbeiträge zum Thema Stauden und damit Teil des Gärtnerischen Wettbewerbs im Mittelpunkt. Sieben Terrassen bilden die Grundlage – inmitten der Streifenbepflanzung mit unterschiedlichen Farben sorgt ein Wasserspiel für sanfte Klänge. Die Insel im Wasserbecken dient der Präsentation der Pflanzen, die „Lilie“ zwar im deutschen Namen tragen, aber keine „echten“ Lilien sind: Taglilie, Fackellilie oder afrikanische Schmucklilie.

  • Ursprünglich als Schau- und Sichtungsgarten angelegt, d.h. für die Bewertung von Sorten nach Blühmerkmalen und Wüchsigkeit, beherbergt der Irisgarten heute eine der bedeutendsten Sammlungen von Alexander-Steffen-Züchtungen der Bart-Iris. Daneben sind weitere alte und neue Züchtungen der Bart-Iris zu finden, die nur einen kleinen Einblick in die Farb- und Formenvielfalt wiedergeben. Ergänzt durch zahlreiche Pflanzenbegleiter bietet der Irisgarten ganzjährig einen faszinierenden und farbenprächtigen Anblick in allen Regenbogenfarben. Auf fünf Terrassen wird der Hauptakteur des Gartens in quadratischen Sichtungsflächen (Sortenbeet) mit weiteren Begleitstauden vorgestellt. Das Zusammenspiel der Bart-Iris mit ihren Begleitern in der freien Anwendung über das gesamte Gartenjahr hinweg wird beispielhaft in den jeweils gegenüberliegenden Flächen (Anwendungsbeet) gezeigt.

  • Karl Foerster war einer der bedeutendsten Staudenzüchter des 20. Jahrhunderts, ein Pflanzenverwender, Gartenphilosoph, Lyriker, Sachbuchautor und ein Pionier der Moderne in der Gartenkunst. Mit der Sanierung des fast vergessenen Karl-Foerster Gartens wurde das Gelände wieder zu einer attraktiven und erlebbaren Parkanlage. Kunst, Poesie, Lebensphilosophie und Pflanzenverwendung passen auf wunderbare Weise mit Gartengestaltung zusammen - Karl Foerster erfand fantasiereiche und treffende Namen für seine Staudenzüchtungen und Pflanzenkombinationen: blauer Schatz, Dreiklänge der Farben, Harfe und Pauke, Sonnigmachung und Erwärmung. Im zentralen Ausstellungs- und Informationspunkt mit Domblick können Besucher/-innen mehr über die Person Karl Foerster erfahren.

    Die denkmalgerechte Sanierung des Karl-Foerster-Gartens inkl. denkmalverträglichem Pflanzkonzept wurde gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.