Ein Apfelbaum für den Wettbewerbssieger

Der Apfelwettbewerb des egaparks ist ein richtiges Erfolgsmodell. 2018 kamen 535 Kinder zur Apfelwerkstatt ins Grüne Klassenzimmer. Nahezu so viele wie auch ein Jahr zuvor. In vielen Schulen und Kindergärten ist der Termin fest im Kalender markiert. Die Kinder lernen, was ein Apfelbaum zum Wachsen braucht, beschäftigen sich mit der Sortenvielfalt und den vielen Verwendungsmöglichkeiten der gesunden Früchtchen. Im Herbst werden dann im Grünen Klassenzimmer beim Apfelprojekt Äpfel geschnippelt, gepresst und verkostet.
 
„Der größte Apfel im Herbst  2018 brachte ein Gewicht von 492 g auf die Waage. Mitgebracht haben ihn die Kindergartenkinder aus Büßleben. Als Wettbewerbssieger erhalten sie einen Apfelbaum. Ich habe die Apfelsorte mit dem Namen Remo ausgesucht, einen roten Apfel, der im Herbst reift“, erzählt Antje Eberhardt, die im Grünen Klassenzimmer die Apfelwerkstatt mit den Kindern durchführt.

Die studierte Gartenbauingenieurin wählt gerne besondere Sorten, um die Biodiversität zu fördern. Remo ist eine mehrfach resistente Herbstapfelsorte und damit die perfekte Wahl für alle, die auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln möglichst verzichten wollen. Die weinroten, säuerlichen Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr und für die Verarbeitung - beispielweise zu Saft oder Kuchen. Genau darauf freuen sich auch die Kinder, erzählt Karsten Schmidt von Evangelischen Kindergarten in Büßleben. Gemeinsam mit den Kindern hat er einen Standort für den ca. 2 m großen Apfelbaum im weitläufigen Garten gesucht. Heute unterstützen die 4- bis 6-Jährigen eifrig egapark-Gärtner Markus Lehmann beim Pflanzen. Mit kleinen Schaufeln füllen sie das Erdloch auf, am Schluss wird angegossen, eine ganze Reihe grüner Kannen ist schon mit Wasser befüllt.

Die Freude der Kinder über den eigenen Baum war groß. Den ersten Apfel, erzählt Karsten Schmidt, werden sie unter den Kindern aufteilen und jetzt jeden Tag genau schauen, wie sich der Baum entwickelt. Der Apfelwettbewerb geht im Herbst in die nächste Runde, dann freut sich das Team um Antje Eberhardt wieder auf gigantische Früchte.