Schwertlilien im egapark

Erkunden Sie im egapark Erfurt eine der beliebtesten Blütenpflanzen der Deutschen – die Iris, auch Schwertlilien genannt. Die riesigen, wunderschönen und farbenprächtigen Blüten der Iris können Sie besonders zur Blütezeit Ende Mai/ Anfang Juni bewundern. Ein besonderer Schwerpunkt der Züchtung wird dabei auf die Hohe Bartiris gelegt. Planen Sie also einen Besuch im terrassenförmig angelegten Alexander-Steffen-Irisgarten ein! Sie finden ihn in unmittelbarer Nähe zum Liliengarten und dem Kinderplanschbecken.

Schwerpunkt in Alexander-Steffen-Irisgarten ist Hohe Bartiris

Die Iris (auch Schwertlilie genannt) wurde nach der griechischen Göttin des Regenbogens (Iris) benannt. Ihr wissenschaftlicher Name Iris ist auch im deutschen Sprachgebrauch geläufig. Schwertlilien sind aber trotz ihres Namens nicht mit Lilien verwandt! Die rund 280 Iris-Arten werden wegen ihrer großen auffälligen Blüten und der leichten Pflege als Zierpflanzen in unseren Gärten sehr geschätzt. Bis auf wenige Ausnahmen gedeihen Schwertlilien in unserem Klima problemlos und sind sogar winterhart. Die Variation ist groß – es gibt Sorten für trockene, besonnte Standorte und Iris für schattige und feuchte Böden.

Im egapark Erfurt hat man sich auf die Iris Barbata-Hybriden spezialisiert. Bei der Bartiris handelt es sich um keine ursprüngliche Iris-Art, sondern um eine Gruppe von Schwertlilien, die nur aus Hybriden (gezüchteten Kultursorten) besteht. Diese Schwertlilien werden je nach Sorte 15 Zentimeter oder 1,20 Meter hoch und blühen von April bis Juli. Die Bartiris wird aufgrund ihrer Größe in drei Gruppen eingeteilt: die Niedrige, Mittelhohe und Hohe Bartiris. Die Bartiris trägt ihren Namen aufgrund der bartähnlichen Haare, die an den drei äußeren Hängeblättern der Iris-Blüte sitzenden. Sie sind oft kaum erkennbar, manchmal aber auch ein richtiges Büschel in kräftigen und der Blüte entgegengesetzten Farben. Die Blüten der Bartiris erstrahlen in fast allen Farbnuancen.

Im egapark Erfurt sind besondere Iriszüchtungen von Alexander Steffen zu bestaunen. Unter ihnen finden sich Namen wie Aprikose, Frühlingskleid, Lebensfreude, Bum-Bum, Hochspannung, Schneegöttin oder Feengrotte.

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Züchter Alexander Steffen wirkte in Erfurt

Der Irisgarten am Südrand des egaparks hat seinen Schwerpunkt auf die Hohe Bartiris gelegt. Diese Spezialisierung ist auf den Züchter Dr. agr. h.c. Alexander Steffen zurückzuführen, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Erfurt wirkte. Steffen (1871 – 1952) erwarb sich einen Ruf als gartenbaulicher Fachmann mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Nachdem Steffen im Jahr 1936 die Leitung der Staatl. Versuchs- und Beispielsgärtnerei in Pillnitz aufgab, siedelte er im Alter nach Erfurt über. Er war hier weiter publizistisch, aber vor allem züchterisch tätig. Es entstand eine heute bedeutende Sammlung von Alexander-Steffen-Züchtungen der Iris.

Bewundern Sie also im Mai/Juni - zur Blütezeit der Hohen Bartiris – den Alexander-Steffen-Irisgarten! Erfreuen Sie sich an vielen alten Züchtungen dieser besonderen Sammlung. Lassen Sie sich von den riesigen, farbgewaltigen und pflegeleichten Blüten dieser Gartenschätze beeindrucken!