Die Wasserachse im egapark

Wasser ist Leben, wirkt beruhigend, erfrischend und anziehend. An unserer Wasserachse finden Sie all das: Erholung, Beruhigung und Erfrischung. Reinhold Lingner, der Gartenarchitekt, der den Gartenpark plante, ließ die rund 150 Meter lange Wasserachse an der Schnittstelle zwischen historischem Park und neuem Ausstellungsgelände anlegen.

Die Wasserachse im egapark entstand unter Einbeziehung bereits bestehender Fontänenbecken als durchgängige, ineinander übergreifende Wasserlandschaft mit Sumpf- und Uferzonen. Sie ist umgeben von altem Baumbestand, Staudenbeeten und Wiesen und kann auf einer Brücke überquert werden. Für alle Parkbesucher, die Erholung und Ruhe suchen, ist die Wasserachse ein magischer Anziehungspunkt.

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Träumen und Entspannen

Zur ersten Gartenschau „Erfurt blüht“ 1950 im egapark waren vier Fontänebecken – seinerzeit konzipiert vom Landschaftsarchitekten Walter Funcke –  als zentrale Blickpunkte im Gelände integriert. Neugestaltet und erweitert wurden diese im Vorfeld der Eröffnung der „iga“ 1961. Ebenfalls auf Walter Funcke geht die Wasserachse auf der Potsdamer Freundschaftsinsel zurück, die dort in sehr ähnlicher Form angelegt worden ist. Diese Insel erhielt ihren Namen durch ein dort gelegenes Gasthaus gleichen Namens und beherbergte bis zu Zweiten Weltkrieg die 1937-40 von Karl Foerster und Hermann Mattern angelegten Schau- und Lehrgärten, die im Krieg allerdings weitgehend zerstört wurden. In den 1950er Jahren führte Walter Funcke das Gestaltungskonzept Herman Matterns mit der Anlage der Wasserachse auf der Freundschaftsinsel fort. Walter Funcke war Mitglied des um  den Staudenzüchter Karl Foerster und Hermann Mattern entstandenen „Bornimer Kreises“ und war auch der Urheber des heutigen „Karl-Foerster-Gartens“ im egapark.